Preise für Kupfer, Blei, Alu und Zink – LME als Grundlage
Wer Kupfer, Blei, Aluminium oder Zink verkaufen möchte, sollte die Preisentwicklungen an der London Metal Exchange (LME) im Blick behalten. Denn genau dort werden diese Rohstoffe weltweit gehandelt – ihre Kurse gelten als maßgebliche Grundlage für die Preisbildung.
Warum die LME so wichtig ist
Die LME gibt mit ihren Notierungen transparente Richtwerte für Ankäufe und Verkäufe vor. Unternehmen und Schrotthändler orientieren sich an diesen Marktwerten. So lässt sich der Handel fundierter und fairer gestalten.
Historischer Überblick
Ursprünglich wurde an der LME nur Kupfer gehandelt. Erst später kamen Blei (1970), Zink (1970), Aluminium (1978), Nickel (1979) und Aluminium-Legierungen (1992) hinzu. Die Börse musste im Zweiten Weltkrieg kurzzeitig schließen – ihre Bedeutung wuchs danach jedoch stetig.
Ein komplexes Preisgefüge
Die Rohstoffpreise der LME unterliegen täglichen Schwankungen. Hinzu kommen Faktoren wie Materialqualität, Lieferbedingungen und Wechselkurse (US-Dollar zu Euro), die ebenfalls Einfluss auf den endgültigen Preis nehmen. Einen festen Standardpreis gibt es nicht – Transparenz und Timing sind entscheidend.